Wie alles begann…

Das Ruberoid ist ein nichtkommerzielles Festival für junge interkulturelle Kunst, das sich zur Aufgabe macht, jungen Künstlern mit interkulturellen Erfahrungen in Deutschland und insbesondere Berlin ein Forum zu bieten. Die Erfahrung der Interkulturalität (egal ob als Migrant, oder als Deutscher mit Auslandserfahrung) als existenzieller und künstlerischer Aspekt zum Einen und die gemeinsame (neue) Heimat Berlin zum Anderen bilden dabei den konzeptuellen Rahmen des Festivals.

„Eins steht fest: die Interkulturalität ist nicht mehr wegzudenken aus der modernen deutschen Kulturlandschaft, und wir finden: das ist auch gut so! In diesem Sinne wollen wir mit unserem Festival eben jenen – auf welche Weise auch immer – interkulturell geprägten Künstlern und Künstlerinnen, die noch nicht etabliert sind, aber etwas zu sagen haben, eine entsprechende Plattform bieten“, hieß es dazu im Pressetext des Festivals.

Seine Premiere feierte das Festival – damals noch unter dem Namen „Another Side of Russian Berlin“ – am 18. Mai 2013 im „Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur“ in Berlin- Friedrichstraße.

Am 7. Und 8. November 2014 fand das Festival unter dem neuen Namen Ruberoid und mit erweitertem Programm zum zweiten Mal statt. Mehr als 80 Künstler aus den Bereichen Musik, Kino, Theater, Fotografie, Literatur oder bildender Kunst präsentierten ihre Arbeiten vor mehr als 800 Besuchern. Das vielfältige Programm beinhaltete eine Foto- und eine Kunstausstellung, einen Poetry Slam, ein Kurz- und Langfilmprogramm, ein Live-Konzert und mehrere Theaterstücke. Mit zahlreichen Workshops boten sich den Besuchern zudem diverse Möglichkeiten zum Mitmachen.

Im Jahr 2015 wechselte das Festival in eine neue Location. Das Kunsthaus ACUD in dem es vom 25. bis zum 26. September stattfand. Das diesjährige Thema war ‚Berliner Kind‘. Mit mehr als 2000 Besuchern und Teilnehmern, sowie einem wiederholt vielseitigen Programm konnte das Festival seinen integrativen Charakter ausbauen und seine Tradition fortsetzen.

Im Jahr 2015 konnten wir einen besonderen Erfolg vorweisen. Das Festival konnte sich die Unterstützung von Wladimir Kaminer und Felix Wunderlich sichern. Zudem wurde uns durch dem Auftritt von bekannten Bands wie dem Skazka Orchestra und dem Finale des Russian Poetry Slams in Deutschland eine große Ehre zuteil.

Über das Festival berichteten unter anderem die Zitty, Berlin.de, das Himbeer-Magazin, berlinograd, Berlin24.ru und viele mehr. Zudem waren wir mit Funkhaus Europa, Deutschlandfunk, RTVi und der Stimme Russlands in den audiovisuellen Medien starkt vertreten.

Ruberoid bis 2015